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Experimentalbühne im E-Werk

heute: 24.09.2018, 00:17 Uhr

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Experimentalbühne im E-Werk

Freiburger Schauspielschule / FSS


rezension

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...was die Presse sagt:

Die Pingpong-Dialoge

Das Stück "namenlos" hatte auf der Experimentalbühne im Freiburger E-Werk Premiere.

Experimentalbühnen-Werkstatt nennt sich das Format, das jungen Regisseuren und Absolventen der Freiburger Schauspielschule im E-Werk eine professionelle Plattform für ihre ersten eigenen Inszenierungen bietet. Jetzt gibt es mit dem 2011 beim Augsburger Dramatikerpreis ausgezeichneten Stück "namenlos" von Tilla Lingenberg die fünfte Produktion und damit eine Uraufführung zu sehen, zur Premiere reiste die Autorin aus Hamburg an. Regie führten Benedikt Bachert und Theresa Horn, beide haben hier 2015 ihren Abschluss gemacht und stehen auch gemeinsam auf der Bühne.

Die ist bis auf vier schwarze Kisten leer, im Hintergrund leuchtet eine blau illuminierte Wand. Ein Raum, der Probebühne und Wohnung gleichzeitig darstellt, hier arbeitet und lebt ein Schauspieler-Paar, das sich mit seinem kleinen Theater mehr recht als schlecht über Wasser hält. Das erfährt das Publikum aber erst später, beginnt das Stück doch mit einer Sprechprobe zu ihrem neuen Stück "Selbstmordattentäter in Deutschland – Eine Annäherung": "Er ist ein ruhiger Typ, sehr verschlossen", schwärmt sie mit Blick ins Publikum. Er kontert von der gegenüber stehenden Kiste: "Eine Deutsche, was will sie von mir?", Gefühle sind im Vorfeld seiner Mission nur "eine vorübergehende Schwäche".

Der Anfang einer schwierigen Beziehung aus zwei Perspektiven, bei dem sich die Monologe mit Witz zum Dialog verzahnen. Dann kommt der Bruch, die beiden fallen aus ihren Rollen und liefern sich ein Grundsatz-Scharmützel um Liebe, Kunst und Geld, um Autonomie und Ideale. Dreh- und Angelpunkt: der leidenschaftliche Kinderwunsch von ihr.

Immer wieder springt die Geschichte zwischen diesen Ebenen hin und her, immer deutlicher werden deren Parallelen. Er: wie auf der Probebühne ein ideologiebesessener Freiheitsfanatiker. Sie: überzeugt davon, dass Liebe auch Verantwortung bedeutet und nur damit Entwicklung. Mit viel Energie und Herzblut spielen Benedikt Bachert und Theresa Horn ihre Figuren und spicken die Pingpong-Dialoge mit Situationskomik und parodistischer Melodramatik. Von Letzterem gibt es zu viel, ansonsten ein beeindruckendes Debüt.

[ Lesen Sie hier den ganzen Artikel ... ]

Badische Zeitung (Marion Klötzer), 4.12.2017

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